Technik stellt sich auf den Menschen ein

Innovative Schnittstellen zwischen Mensch und Technik

Noch immer ist es beim Umgang mit Technik fast selbstverständlich, dass sich der Mensch auf die Technik einstellt. Dabei sollte es genau umgekehrt sein. Dafür muss Technik intuitiv – quasi natürlich – bedienbar sein und sich stärker  an den Menschen und die Situation anpassen. Die  Technik „bemerkt“, wie der Nutzer auf die bereitgestellten Informationen reagiert, um in der Kommunikation auf seine individuellen Anforderungen einzugehen. Außerdem werden genau die Interaktionsformen angeboten, die ein bestimmter Mensch in seiner aktuellen Situation benötigt.

Die Förderfähigkeit von Projekten ist daran gebunden, dass die Vorhaben bzw. die in ihrem Rahmen entwickelten Lösungen folgende Kriterien erfüllen:

  • Es werden konkrete Anwendungsszenarien betrachtet, in denen ein Nutzen für den Menschen in seiner individuellen Situation im Vordergrund steht (soziotechnisches System). Individuelle Bedürfnis- und Qualifikationsprofile der Anwenderinnen und Anwender, wie zum Beispiel das Alter, ihr kultureller oder ihr technischer Hintergrund, sollen berücksichtigt werden.
  • Die Lösungen müssen Integrierbarkeit und Alltagstauglichkeit durch eine geeignete Kombination von Software und technischen Komponenten demonstrieren. Dies sollte sich in einer entsprechend interdisziplinären Zusammensetzung der Konsortien ausdrücken.
  • Die Konsortien müssen Anwendungspartner integrieren, die eine kommerzielle Verwertung und möglichst breite Markteinführung anstreben.
  • Die Konsortien müssen prüfen, inwieweit eine Einbindung realer Nutzer in Abhängigkeit vom konkreten thematischen Zuschnitt des Vorhabens sinnvoll und zielführend ist. Eine solche partizipative Technikentwicklung kann sowohl bei der Konzeptionierung einer Lösung als auch bei
    Tests in der realen Umgebung gefördert werden.
  • Nicht-technische Forschungsfragen (ELSI), die sich aus der avisierten Anwendung bzw. Technologie ergeben, müssen gebührend im Projekt adressiert werden. Dies soll sich im Arbeitsplan oder der Konsortialstruktur erkennbar widerspiegeln und kann auch neue Formen interdisziplinärer Zusammenarbeit beinhalten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Teaserliste

Ambi-Wise

Alltagsgerechte, mobile, kontext-sensitive Benutzungsschnittstellen für optimierten Wissensaustausch

mehr ... Information: Ambi-Wise

AMIKA

Inklusion durch Innovation: Adaptive Mensch-Maschine-Schnittstellen für komplexe Automationssysteme

mehr ... Information: AMIKA

Bundschuh

Bedienkonzepte und Schnittstellen im realen Wohnumfeld hochbetagter Nutzer

mehr ... Information: Bundschuh

CONTACT

Unterstützung der sozialen Interaktion für Palliativpatienten

mehr ... Information: CONTACT

FIGURE

Fingerabdruckgestützte, kontextsensitive Umgebungsregelung

mehr ... Information: FIGURE

InCarIn

Unterstützung der Fahrzeuginsassen durch intelligentes Fahrzeuginterieur

mehr ... Information: InCarIn

INDIVA

Entwicklung eines Montagesystems mit anpassbarem Automatisierungsgrad

mehr ... Information: INDIVA

Interhapt

Optimal kommunizieren über Touchscreens

mehr ... Information: Interhapt

intuitex

Intuitive Bedienung durch textile Schnittstellen

mehr ... Information: intuitex

MaxiMMI

Multimodale aufgabenorientierte Bediensysteme zur flexiblen nutzerzentrierten MMI an Produktionsmaschinen

mehr ... Information: MaxiMMI

SE_BURG

Intuitiv bedienbare bewegungsunterstützende Robotergeräte mit Selbstanpassung an Nutzer

mehr ... Information: SE_BURG

SeLe

Sensoren für eine verbesserte Lebensqualität

mehr ... Information: SeLe
Grafik: Hände im Handschuh heben eine Last an

SensHand

Entwicklung eines intuitiv zu bedienenden Handschuhs als Hebehilfe für schwere Gegenstände

mehr ... Information: SensHand

SIRKA

Sensoranzug zur individuellen Rückmeldung körperlicher Aktivität

mehr ... Information: SIRKA
Mann mit Datenbrille kommuniziert über die Brille mit dem Baugerät

SmartWerk

Entwicklung von einfach zu bedienenden Benutzerschnittstellen speziell für das Bauhandwerk

mehr ... Information: SmartWerk